Ausflug in das Kaliningrader Gebiet


Bei Ihrem örtlichen Reiseveranstalter BaltTours können Sie einen privatgeführten Ausflug in das Kaliningrader Gebiet (zu Deutsch: Königsberger Gebiet) bestellen. Unsere Guides holen Sie von Klaipeda, Palanga, Memelland oder ab einem bestimmten Ort auf der Kurischen Nehrung ab und zeigen Ihnen die spannende Region der russischen Exklave. Alle Ausflüge finden mit unseren eigenen komfortablen Fahrzeugen statt (vom PKW bis zum 9-Sitzer-Kleinbus), die über eine Fährüberfahrt- und Naturschutzgenehmigung verfügen.
 
Der Tagesablauf in grober Beschreibung wäre wie folgt:
 
  • Treffen mit Ihrem deutschsprechenden Guide-Fahrer (mit Transport) am vereinbarten Treffpunkt.
  • Fahrt zur Grenze bei Nida. Grenzabfertigung (Dauer ca. 30-45 min).
  • Anschließend setzen Sie Ihre Reise über die Kurische Nehrung der russischen Seite nach Zelenogradsk (z.D. Cranz) fort. Cranz ist ein Badeort an der Ostseeküste und ist bekannt durch den Cranzer Wasserturm, eine lange Seepromenade und noch einigen historischen Bauten aus der deutschen Zeiten.  
  • Weiterfahrt nach Kaliningrad. Die Stadt Kaliningrad – das frühere Königsberg – liegt als russische Exklave zwischen Polen und Litauen. Es ist von den Ländern der Europäischen Union und der NATO umschlossen. Neben seiner geopolitischen Lage macht auch seine wechselvolle Geschichte das ehemals deutsche Gebiet zu einer Besonderheit innerhalb Europas. Das alte Königsberg gibt es nicht mehr – und doch hat die Stadt Kaliningrad viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten: das schönste und bezauberndste Alt-Königsberger Villenviertel Amalienau; die 1870 im Stil der Florentiner Renaissance erbaute Königsberger Börse (heute das Veranstaltungszentrum); das Dramentheater und das Schiller-Denkmal; „Haus der Räte“ – die berühmteste Bauruine Kaliningrads an der Stelle des einstigen Königsberger Schlosses; die prachtvolle Christi-Erlöser-Kathedrale auf dem Siegesplatz und vieles mehr. Natürlich darf der Besuch auf der Kneiphofinsel mit den historischen und kulturellen Akzenten nicht fehlen: der mittelalterliche Dom – das Wahrzeichen der Stadt, das Denkmal für Julius Rupp - den Königsberger Theologen und Freidenker, das Denkmal des Herzogs Albrecht von Brandenburg-Ansbach, das Grab des Philosophen Immanuel Kants und die Honigbrücke am Fischdorf-Viertel.
  • Mit vielen Eindrücken kehren Sie zurück nach Litauen. Der Ausflug dauert ca. 10 Stunden.
 
Mehr zu den Preisen, Terminen und Visa-Abfertigung nach Russland bitte wenden Sie sich direkt an uns per E-Mail. Gern beraten wir Sie und senden Ihnen ein nach Ihren Wünschen angepasstes Angebot!  Hierzu geben wir Ihnen noch weitere spannenden Ideen, was man im Kaliningrader Gebiet besichtigen könnte: 
 
Naturparadies Kurische Nehrung
Die Kurische Nehrung ist eine einzigartige Halbinsel im Zentrum Europas, geschaffen von Sand, Wind und Menschen. Sie gehört ohne Zweifel zu den schönsten Kurorten an der Ostseeküste und steht seit 2000 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Sie ist 98 km lang, von der heute 52 km zu Litauen und 46 km zu Russland (Oblast Kaliningrad) gehören. Lassen Sie sich von uns inspirieren und entdecken Sie mit uns die Schönheiten der Kurischen Nehrung der russischen Seite während eines geführten Ausfluges. Wir zeigen Ihnen die schmalste Stelle dieser Halbinsel, die nur knapp 400 Meter beträgt und in der Siedlung Lesnoe (z. D. Sarkau) liegt. Gemeinsam mit einem Ornithologen werden Sie die erste Vogelwarte Europas besichtigen, die 1901 von einem Pastor und leidenschaftlichem Vogelkundler Johannes Thienemann in Rossitten (russisch Rybachij) gegründet wurde. Sie sehen auch ein Naturphänomen – den „tanzenden“ Wald. Selbst die Wissenschaft hat bisher keine schlüssige Erklärung für die eigenartigen „Verrenkungen“ der Kiefern. Alleine schon die Aussicht von der Epha-Düne ist die Reise wert.
 
Bewundernswerte Samlandküste
Das Samland ist eine Halbinsel an der wildromantischen Ostseeküste mit einer Länge von 75 Kilometern und einer Breite von 30 Kilometern, ragt zwischen dem Frischen Haff, dem Kurischen Haff und den Nehrungen in die Ostsee. Im Norden und Westen hat das Samland überwiegend malerische Steilküsten, im Süden ist sie von den Dünenlandschaften und bewaldeten Schluchten gesäumt.
Berühmt ist das Samland durch die Seebäder wie Zelenogradsk (z. D. Cranz) oder Svetlogorsk (z. D. Rauschen) und durch seinen Bernsteinreichtum. Nirgendwo sonst lagert das „Gold der Ostsee“ in solchen Mengen wie in der Ortschaft Jantarny (z. D. Palmnicken). Bis zu 90 % des Weltgewinns vom Bernstein wird aus der sogenannten „blauen Erde“ ausgebaggert. Ihnen wird die Gelegenheit geboten, die Bernsteingrube zu besichtigen und vieles Interessantes rund um das Thema Bernstein zu erfahren. Geführte Rundgänge durch die Badeorte mit spannenden Geschichten dürfen selbstverständlich nicht fehlen.
 
Ausflug nach Pillau (Baltijsk)
Baltijsk (z. D. Pillau) ist eine Hafenstadt am südlichen Zipfel Samlands, liegt zwischen der Ostsee und dem Kurischen Haff und gilt als ein der wichtigsten Marinestützpunkte Russlands. Die Stadt war lange Jahre ein totales Sperrgebiet gewesen. Heute darf man Baltijsk mit einer Genehmigung problemlos erkunden und die historischen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten hautnah erleben: der restaurierte und mit moderner Technik ausgestattete 32 Meter hoher Leuchtturm, das majestätische Denkmal für bedeutendsten Herrscher Russlands Peter I., den Großen, die über zwei Kilometer beeindruckende Mole mit wuchtiger Bronzestatue der Kaiserin Elisabeth und der von Schwedenkönig Gustav Adolf gebaute Zitadelle, die im 19 Jh. gebaute eh. reformierte Kirche (heute Orthodoxen-Kirche mit wertvoller Ikonensammlung) und das Museum der Baltischen Flotte. Wir zeigen Ihnen diese geheimnisvolle Stadt, die eine wichtige Rolle auch bei der Flucht 1944/45 spielte.
 
Ausflug nach Insterburg (Tschernjachowsk) – Gumbinnen (Gusew) – Tilsit (Sovetsk)
Ein geführter Ausflug in Richtung Osten das Pregeltal aufwärts nach Tschernjachowks (z. D. Insterburg) und Gusew (z. D. Gumbinnen) ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert. Lassen Sie sich von unserem Gästeführer die schönsten Ecken dieser historischen Städte zeigen.
Insterburg ist die drittgrößte Stadt des Kaliningrader Gebietes und liegt ca. 90 Kilometer von der Stadt Kaliningrad (Königsberg) entfernt. Sehenswert sind das beeindruckende Denkmal des russischen Generals Barclay de Tolly, die katholische Adalbertkirche, der historische Wasserturm, die brüchigen Kasernen aus deutscher Zeit, die eh. Pestalozzischule – heute ebenfalls ein Gymnasium, der Gebäudekomplex des bekannten Architekten Hans Scharoun uvm.
Weiterer Ziel des Tages ist die Stadt Gumbinnen, ein wirtschaftlich und kulturell aufstrebendes Bezirkszentrum, in dem es noch heute einiges zu entdecken gibt: die neu aufgebaute Salzburger Kirche mit der evangelischen Gemeinde und dem Diakoniezentrum „Haus Salzburg“, das legendäre Elchdenkmal, das romantische Tal der Angerapp, das restaurierte Fresko in der Aula der Friedrichsschule – ein unikales Kunstwerk, geschaffen von einem bekannten deutschen Maler und Graphiker Otto Heichert, komponiert mit vielen symbolischen künstlerischen Details, und vieles mehr.
Weiter führt Ihr Weg zur historischen Stadt Tilsit (Sovetsk) – einer Grenzstadt am Fluss Memel (Litauisch: Nemunas), bekannt durch die Ereignisse 1807 (Tilsiter Frieden, Monarchentreffen, den alten „Luisenkult“, Napoleonslinde) und den Tilsiter Käse. Sie werden durch die lebendige Flaniermeile spazieren und einige Jugendstilhäuser mit beeindruckenden Fassaden bewundern. Die historische Luisen-Brücke mit markantem Sandsteinportal, die Franksche Villa, das restaurierte Hotel Rossija, das Denkmal „Der Tilsiter Elch“, der wunderschön angelegte Luisenpark mit Skulptur der preußischen Monarchin – sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt, die man gesehen haben sollte.
 
 

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